 |
Parallel zu den spanischen Transportern entwickeln die Ingenieure in Deutschland den Nachfolger des „Düsseldorfer“, aufgrund des Zuzugs der zweiten Baureihe ins Rheinland nun schlicht „T2“ tituliert. Neun Jahre nach Vorstellung des erfolgreichen T1 ist es kein Wunder, dass 1986 der neue T2 wie der große Bruder des T1 aussieht: klar gezeichnete kantige Karosserie mit kurzer Haube, große Windschutzscheibe, Seitenfenster mit schräger Unterkante, dazu Vierzylindermotoren ein Stück weit in das Fahrerhaus ragend und ein robustes Fahrwerk mit Starrachsen und Blattfedern – die Verwandtschaft ist mehr als augenscheinlich.
Da der T1 inzwischen bis 4,6 Tonnen Gesamtgewicht empor reicht, rutscht auch der T2 nach oben: Seine Spanne umfasst nun 3,5 bis 7,5 Tonnen. Vierzylinder-Dieselmotoren von 53 kW (72 PS) bis 100 kW (136 PS), zahlreiche Hinterachsübersetzungen, Kastenwagen und unterschiedlichste Fahrgestelle, für die Bau- und Forstwirtschaft sogar Allradmodelle – die robuste Baureihe füllt erfolgreich die Lücke zwischen klassischen Transportern und leichten Lkw.
Zunächst am Traditionsstandort Düsseldorf gefertigt, wechselt der T2 in Folge der deutschen Wiedervereinigung Anfang der neunziger Jahre seinen Standort nach Ludwigsfelde in Brandenburg, südlich von Berlin. In den zehn Jahren bis 1996 sind in zwei Werken von dieser Modellreihe 138.464 Exemplare vom Band gelaufen.
|
 |